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Bridgestone

e-Learning in multiple languages developed by employees

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Das japanische Unternehmen Bridgestone ist der größte Reifenhersteller der Welt und hatte bis 2014 eine stark dezentralisierte Organisationskultur. Japan wollte den Regionen jedoch Autonomie zurückgeben. „Dadurch konnten wir überlegen, wie wir Payroll, Rekrutierung und Performance angehen wollten“, sagt Evelyne Van Vosselen, verantwortlich für Talent- & Performance Management, Leadership Development, Culture & Engagement sowie Learning & Development bei Bridgestone EMIA. „2017 wurde auch das Talent Management auf EMIA-Ebene zentralisiert und wir haben ein Learning-Management-System implementiert.“

Die Herausforderung

„Aber mit einem Learning-Management-System hat man das Lernen selbst natürlich noch nicht angepackt“, fährt sie fort. „Ich habe mit meinem Team einen Business Case erstellt und festgestellt, dass Schulungen in der Klasse zu statisch, zu komplex und zu teuer war. Außerdem ist es in einem dezentralisierten Kontext sehr schwierig, den Inhalt anzugleichen, sodass wir in jeder ‚Klasse‘ dieselbe Botschaft mit derselben Mission verbreiten“, so Van Vosselen.

Damit hatte sie einige Herausforderungen zu bewältigen – nicht nur in Bezug auf das Budget. EMIA ist eine weite geografische Region mit großer kultureller Vielfalt und vielen verschiedenen Sprachen. In den 17 Werken dieser Region laufen die Mitarbeiter nicht mit einem Tablet oder einem PC herum, um eine Ausbildung zu absolvieren. Die Einführung neuer Tools und Systeme erfolgt daher mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. „E-Learning schien eine gute Lösung zu sein. Wir suchten Partner, die ein Modul für uns entwickeln konnten, aber auch das erwies sich schnell als zu teuer. Außerdem mussten wir selbst viel Zeit darin investieren, Szenarien zu schreiben, Inhalte zu liefern und zu prüfen – und wir blieben von einem externen Partner abhängig.“

FLOWSPARKS hält, was es verspricht

Dank des Business Case durften Van Vosselen und ihr Team 2019 einen Online-Katalog kaufen. „Dafür reichte zwar das Budget, aber nur mit Standardinhalten, die sehr allgemein gehalten waren. Die Notwendigkeit, uns selbst ans Werk zu machen, blieb bestehen“, bezeugt sie. „Also erforschten wir den Markt und entdeckten FLOWSPARKS“, sagt Van Vosselen. „Es sieht funky aus, es ist personalisiert, schnell, benutzerfreundlich und wir konnten es auch auf unserer eigenen Learning-Plattform anbieten.“

FLOWSPARKS hält, was es verspricht. Wir haben vollständige Kontrolle, es gibt völlige Flexibilität, um das Ganze nach unserem eigenen Stil zu gestalten, und wir können ganz einfach eigene Inhalte erstellen, ohne technische Fachleute einschalten zu müssen. Für uns auch sehr wichtig: Es ist sehr einfach, übersetzte Versionen unserer E-Learningmodule einzuführen.“

„Unser Team ist vollkommen begeistert von FLOWSPARKS. Wir haben klein angefangen und dann den Ölfleckansatz angewendet“, sagt Van Vosselen. Ende 2019 entwickelte Bridgestone die ersten Schulungen für das strategische und praktische Onboarding, um die Philosophie hinter dem Anreizsystem des Unternehmens zu erläutern und funktionelle Bedürfnisse zu unterstützen, wie die Einführung eines neuen Tools, aber auch als Ersatz für die von der Abteilung Procurement veranstalteten Roadshows und für Schulungen von Schulungsleitern.

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Jeder kann E-Learning erstellen

Das Teilen von Wissen in einer großen Organisation mit verschiedenen Standorten ist in dieser digitalen Welt selbstverständlich. Aber oft werden die renommierten Lernlösungen nur für die spezialisierten Mitarbeiter auf L&D entwickelt. Mit FLOWSPARKS ist das anders. Sie müssen kein Lehrbuchentwickler sein, um E-Learning zu erstellen oder anzupassen. Das erlaubt uns bei Bridgestone, uns auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: den Inhalt.

Window of opportunity

„Ausgehend von HR macht FLOWSPARKS jetzt langsam seinen Weg durch das Unternehmen. Der ‚Verbrauch‘ unserer Schulungen, nimmt auch auf Initiative der Mitarbeiter weiter zu.“ Die Vielseitigkeit von FLOWSPARKS erweist sich als wichtiger Vorteil für Bridgestone. „Vorher arbeiteten wir sehr oft mit Material und Folien aus Japan. Man merkte jedoch, dass sie nicht dem entsprachen, was wir hier von einem attraktiven Workshop erwarten. Jetzt können wir ganz einfach eigene Videos einbetten, Fragen hinzufügen und Vieles mehr. Es handelt sich um eine sehr niederschwellige Methode, unsere Beschäftigten von Finnland bis Botswana zu erreichen.“

Ein heikler Punkt bei Bridgestone war die Frage, wie man die Arbeiter stärker in die FLOWSPARKS-Story einbinden könnte, und wie sie Zugang zum Learning-System erhalten können. Hier erweist sich Corona als traumhaftes Window of Opportunity, um auch sie mit ins Boot zu holen. „Wir haben zwei Fabriken Zugang zu unserem Learning-System gewährt, damit sie selbst Schulungen machen können. In den Werken in Bilbao (Spanien) und Tatabanya (Ungarn) erstellen Mitarbeiter jetzt selbst kurze Module in FLOWSPARKS, um ihre Kollegen bei spezifischen Regeln zu unterstützen, die für ein sicheres Arbeiten nach Corona gelten“, bestätigt Van Vosselen. „Wir als Anfänger müssen manchmal suchen, welche Vorlage für die Anzeige bestimmter Inhalte am besten geeignet ist, aber darin werden wir sehr gut vom FLOWSPARKS-Team unterstützt.“